Fragen und Antworten!


Wie viele Menschen in Schweden benutzen Snus?

Es gibt mehr als eine Million Schweden, die Snus regelmäßig verwenden. Davon sind rund 80 Prozent Männer und 20 Prozent Frauen. Das sind ungefähr 26 Prozent aller erwachsenen Männer und 6 Prozent der erwachsenen Frauen, die in Schweden regelmäßig Snus konsumieren. 


Welche Inhaltsstoffe sind im  Snus ?

Snus wird aus ausgewählten Tabaken, Salzen, Aromen und Konservierungsstoffen hergestellt.  Nur Zutaten die unter das schwedische Nahrungsmittel Gesetz fallen, dürfen für die Herstellung verwendet werden.  Der Snus wird in hygienisch kontrollierten Lebensmittelproduktionseinrichtungen hergestellt.

Dem Snus werden diese primären Zutaten hinzugefügt:
• raffiniertes Salz - nach Geschmack und Konservierungsmittel.
• Natriumcarbonat – wird verwendet, um die Säure im Snus zu regulieren.
• Zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe als Feuchthaltemittel sind Glycerin und Propylenglykol.
• Aromaduftstoffe –werden verwendet, um jeder Marke ihren unverwechselbaren Geschmack zu geben.


Ist im Snus Zucker enthalten?

Im Tabak ist von Natur aus ein wenig Zucker enthalten. Durch den Produktionsprozess hat der fertige Snus weniger als 1% Zucker.


Sind Glassplitter im Snus enthalten?

Definitiv nein. Bei warmen Snus kristallisiert sich das Salz, dadurch entstand der Mythos, dass Glassplitter im Snus sind.


Welche Aromen werden dem Snus hinzugefügt?

Man fügt eine Vielzahl von Geschmacksrichtungen und Aromen dem Snus zu, wie Süßholz, Zitronenöl und Rosenöl. Diese sind alle zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe von der schwedischen Lebensmittelbehörde. Allerdings sind die genauen Rezepte Geschäftsgeheimnisse, natürlich.


Warum wird Portion Snus in Polypropylen Dosen und loser Snus in Pappdosen bei Swedish Match verkauft?

Pappe ist die Originale und traditionelle Snus Verpackung. Diese werden aus Altpapier hergestellt und für losen Snus verwendet. Portionsbeutel sind empfindlicher was das Austrocknen betrifft und brauchen daher eine bessere Abdichtung.


Was passiert, wenn Snus zu alt wird?

Der Snus verliert viel von seinem Aroma und Geschmack. Alter Snus ist in der Regel nicht ungesund, aber wenn er zu alt ist, gilt das gleiche wie bei Lebensmitteln. Wenn der Snus schlecht riecht, dann am besten nicht verwenden.
Der Snus ist immer mit einem „mindestens haltbar bis“ ausgezeichnet und so lange sollte er auch kühl gelagert werden.


Kann Snus eingefroren werden?

Ja, vorzugsweise in luftdicht verschlossenen Gefrierbeuteln verpackt, um sicherzustellen, dass der Snus nicht austrocknet. Bei den Pappdosen sollte man daran denken, die Dosen im Kühlschrank auftauen zu lassen, um eine Kondensat Bildung auf der Dose zu vermeiden (dies kann die geklebten Kanten der Dose oder das Etikett lösen).



Wie lagert man Snus am besten?

Am besten bei einer Temperatur zwischen 4-8 C°. Auf diese Weise bleibt der Snus frisch, bis zu 14 Wochen. Manche Sorten auch bis zu 20 Wochen. Trockene Portion (wie CatchDry) bis zu 30 Wochen. Um Snus über einen längeren Zeitraum zu lagern, wird empfohlen diesen in die Gefriertruhe zu packen.
Allerdings ändert sich beim Einfrieren die Feuchtigkeitsstufe und die Konsistenz ein wenig.


Nitrosamingehalt im Snus

Snus enthält im Vergleich sehr wenige Nitrosamine. Im Snus befinden sich nur 2,8 Mikrogramm pro Gramm Tabak.
Diese Zahl ist im Vergleich zu den anderen Werten z.B. von Dip ebenfalls sehr klein.
In Schweden ist kein Fall von Mundkrebs bekannt, der in Verbindung mit dem Konsum von Snus gebracht werden kann. Aus diesem Grund wurde ähnlich wie bei Schnupftabak der Warnhinweis „verursacht Krebs“ durch „ Dieses Tabakerzeugnis kann ihre Gesundheit schädigen und macht abhängig“ ersetzt.


Was sind Nitrosamine?

Nitrosamine sind krebserregende Substanzen, die aus Nitriten und Aminen entstehen. Die Bildung erfolgt nur unter bestimmten Voraussetzungen, vor allem im sauren Milieu, wie es etwa im menschlichen Magen herrscht.
Nitrosamine sind also krebserregende Stoffe, soviel steht schon mal fest und schädigen nachhaltig gesunde Zellen insbesondere beim Snusen/ Dippen/ Chewen im Mund- und Rachenraum, da hier die größte Belastung auftritt. Nitrosamine verändern die DNS der Zellen was unter Umständen (nicht zwangsläufig!) dazu führen kann, dass sich solch eine veränderte Zelle zu einer Krebszelle „verwandelt“. Diese Krebszellen müssen jedoch nicht unbedingt „Krebs“ im eigentlichen Sinne sein, sie können auch gutartig sein, was zum Glück in den meisten Fällen der Fall ist. Es sei jedoch gesagt, dass sich gutartige Krebszellen im Laufe der Zeit durchaus zu Bösartigen entwickeln können.